Münchehofe

Wappen

Eine Urkunde über die Gründung gibt es nicht. Münchehofe soll früher ein Mönchshof oder eine Station von Mönchen aus dem „Zisterzienserorden“ gewesen sein. Das Dorf gehörte zu der alten Herrschaft Beeskow-Storkow. In kirchlicher Beziehung lag es zuerst in dem Sprengel des alten Bistums von Meißen und in der Stiftmatrikel desselben, 1346 kommt der Name Mönchhof vor. Der Bau einer Kirche aus ältester Zeit, bestehend aus Feldsteinen, lässt schnell darauf schließen, dass Mönche die Gründer des Dorfes sowie ihrer umliegenden Orte waren.

 

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Das Dorf Münchehofe wird erstmalig 1485 urkundlich erwähnt. Die Ortskirche jedoch ist bereits in den Meißner Bistumsmatrikeln aus dem Jahre 1346 aufgeführt. Aktuell zählt Münchehofe ca. 350 Einwohner.

Die Agrargenossenschaft Münchehofe, die Hofmolkerei und die Metallver­arbeitung Güths sind die Hauptarbeitgeber im Ort. Die Agrargenossenschaft Münchehofe und die Hofmolkerei sind BIO-Landbetriebe und produzieren nach strengen Bionormen Milch und Käse sowie weitere Milchprodukte.

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Die historisch gewachsene Siedlungsstuktur ist vor allem von kleineren Bauerngehöften geprägt, die in den letzten Jahr­zehnten von ihren Bewohnern liebevoll und Detail getreu restauriert und modernisiert wurden. Dabei beeindruckt insbesondere die Hand­werkskunst ihrer Erbauer. Das Fachwerk des Neusiedler­hofes (Foto) ist ein anschauliches Beispiel aus der jüngeren Ver­gan­gen­heit. Es handelt sich um ein Bauergehöft, das im Zuge der Neuansiedlung von Bauern nach dem Zweiten Weltkrieg gemäß den Regeln der alten Baukunst errichtet worden ist.

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Eingebettet zwischen dem Dahmekanal, den Streganzer- und den Lütjenbergen ist Münchehofe zu jeder Jahreszeit landschaftlich reizvoll. Weite Wiesen, die Brandenburger Kiefernwälder und der eindrucksvolle Baumbestand im Gutspark bieten dem Urlauber Natur pur, Ruhe und Besinnlichkeit.